Yin und Yang in der Kinderwunschbehandlung

Die Energien ins Lot bringen und schneller schwanger werden

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Die Energien von Yin und Yang in der Kinderwunschbehandlung

Wie sollte man Zyklusstörungen – lange oder kurze Zyklen, Ausbleiben des Eisprungs oder eine Gelbkörperschwäche mit einer uralten Theorie erklären können? Und findet man hier vielleicht auch manchmal die Lösung für solche Probleme? Die Theorie von Yin und Yang ist unglaublich spannend…. du findest sie überall in der Natur bestätigt!

Yin und Yang in der Natur

Die Theorie von Yin und Yang ist manchem vielleicht schon einmal begegnet. Besonders bekannt ist das „Taiji“ genannte Symbol, in dem sich innerhalb eines Kreises eine weiße und eine schwarze Fläche begegnen. Dieses Symbol vermittelt den Eindruck von Dynamik, die weiße und die schwarze Fläche scheinen ineinander zu fließen und sind doch klar voneinander abgegrenzt.

Yin und Yang stehen für gegensätzliche Kräfte

Die beiden Flächen stehen für gegensätzliche Kräfte, die gleichzeitig einander bedürfen um vollständig zu werden. In der Natur finden wir viele Beispiele für diese Gegensätzlichkeit. Denken wir nur an den Tag- und Nachtrhythmus, den Wandel der Jahreszeiten oder auch die Unterscheidung in das männliche und das weibliche Prinzip. Eines haben sie alle gemeinsam: Das eine kann nicht ohne das andere existieren. Ohne Tag gäbe es auch keine Nacht, ohne Licht keine Dunkelheit. Eine Natur ohne Wachstum und Veränderung, ohne geboren zu werden und zu sterben, wäre nicht lebendig.

Und so können wir das Prinzip von Yin und Yang auch in uns Menschen finden. Das Männliche ist Yang-betont, das Weibliche entspricht überwiegend dem Yin. Und auch innerhalb eines Organismus finden wir diese beiden Energien wieder. Hier kann man ganz grob sagen: Yin entspricht eher der Struktur und Yang der Funktion. Um gesund zu sein muss beides stimmen: Wir brauchen einerseits ein gesundes Organ – und das muss dann auch funktionieren.

Wenn Yin und Yang ausgewogen vorhanden sind, sind wir gesund und wir haben Lebenskraft. Diese Lebenskraft wird als „qi“ bezeichnet.

Yin und Yang im weiblichen Zyklus

Ich möchte dir das Prinzip von Yin und Yang einmal am Beispiel des weiblichen Zyklus erklären:

1. Phase: Einsetzen der Menstruation, Beginn der Yin-Phase

Wir stehen nun am Beginn des neuen Zyklus. Der Gelbkörper ist abgestorben und sowohl Progesteron als auch Östrogen sind niedrig. Dies bewirkt die Abstoßung der Gebärmutterschleimhaut und gleichzeitig beginnt die Hirnanhangdrüse das Wachstum der neuen Follikel in den Eierstöcken zu fördern.

Hier entsteht nun neue Struktur: die Eizellen wachsen und reifen und die Gebärmutterschleimhaut beginnt sich bereits wieder aufzubauen. Die erste Zyklushälfte entspricht also dem Yin. Die Eizellen produzieren Östrogen, Östrogen ist also ein Yin-Hormon.

Dieser Vorgang steigert sich so lange, bis der erste Leitfollikel seine Entwicklung abgeschlossen hat und nun bereit für eine Befruchtung ist. In diesem Moment ist auch die Gebärmutterschleimhaut schon schön dick aufgebaut. Sie bietet eine schützende und nährende Struktur für den Embryo.

2. Phase: Eisprung und Beginn der Gelbkörperphase – Yang Phase

In dem Moment, in dem sowohl die Eizelle als auch die Gebärmutterschleimhaut ihr maximales Wachstum erreicht haben, geschieht die Verwandlung. Der Follikel platzt, die nun reife Eizelle wird freigesetzt und von nun an steht Funktion im Vordergrund. Du siehst, aus der Fülle des Yin entsteht Yang. So wie aus der Nacht ein neuer Tag geboren wird und auf Regen Sonnenschein folgt.

In der zweiten Zyklushälfte wird nichts mehr aufgebaut – und trotzdem ist dies für deinen Körper eine sehr aktive Zeit: Die – vielleicht – befruchtete Eizelle wandert nun für die nächsten 3 – 5 Tage durch deinen Eileiter, Währenddessen produziert der leere Follikel, der sogenannte Gelbkörper, das Hormon Progesteron, das bewirkt, dass die Gebärmutterschleimhaut immer stärker durchblutet wird um für die Versorgung des Embryos vorbereitet zu sein. Progesteron ist also ein Yang Hormon.

Auch in der Körpertemperatur kannst du die beiden Phasen wiederentdecken: In der ersten Zykushälfte, unter Einfluss des Yin-Hormons Östrogen ist deine Basaltemperatur niedriger, nach dem Eisprung, unter dem Einfluss vom Yang-Hormon Progesteron, steigt sie an. Die Yin Phase ist also eher kühl, die Yang Phase im Verhältnis dazu wärmer.

Wenn du das Yin und das Yang in dir zur vollen Blüte bringen kannst, so hast du eine weitaus größere Chance einen perfekten Zyklus zu haben. Deine für das Gelingen einer Schwangerschaft so wichtigen Hormone sind im Gleichgewicht, deine Eizelle reift optimal, deine Gebärmutterschleimhaut baut sich auf und wird gut durchblutet und deine zweite Zyklushälfte ist so stabil, dass für den Embryo keine Gefahr droht.

 

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