Kinderwunsch in der Stress-Spirale

Stress und Kinderwunsch – wie verträgt sich das?

 

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…. auf Dauer nicht gut! Sicherlich hat jeder Mensch, jede Frau eine ganz individuelle Art, mit Stress umzugehen, aber warum lang anhaltende Anspannung sich in sehr vielen Fällen negativ auf unseren gesamten Organismus auswirken, möchte ich dir hier erklären:

Das Gehirn als innere Steuerung

Stress beginnt im Gehirn

Die Vorgänge in unserem Körper werden sowohl von chemischen Prozessen in Form von Hormonen als auch von elektrischen Reizen in Form von Nervenimpulsen gesteuert. Für beide Varianten liegt die „Oberaufsicht“ im Gehirn, und zwar als Nevenzellen und auch als Hormondrüsen wie Hypophyse und Hypothalamus die mitten im Gehirn liegen.

In einem Stresszustand befindet sich der ganze Mensch im Zustand höchster Anspannung und Konzentration – was früher im Laufe der Evolution auch überlebenswichtig war. Stell dir den Jäger vor, der einem Säbelzahntiger begegnet. Innerhalb kürzester Zeit müssen Entscheidungen getroffen werden: Kämpfen, Flüchten oder tot stellen.

In diesem Zustand passiert folgendes: Das Nervensystem ist auf „sympathikoton“eingestellt, das heißt, der Nervenbereich, der für die Skelettmuskeln zuständig ist, ist hauptsächlich aktiv. Das Gegenstück, das parasympathische oder auch vegetative Nervensystem läuft nur auf Sparflamme.

Gestörte Reifung deiner Eizelle

Paar mit Schwangerschaftstest auf dem Sofa

Jetzt ist das vegetative Nervensystem aber zuständig für die allermeisten inneren Prozesse, unter anderem auch für einen reibungslosen Ablauf bei der Bildung der Geschlechtshormone. Vor allem die erste Zyklusphase ist sehr auf Harmonie angewiesen, werden doch die Eizellreifung und der Eisprung über einige Hormone des Gehirns gesteuert (FSH und LH). Wenn es also in diesem Bereich zu einem dauerhaften Ungleichgewicht kommt, dann kann sich dies zum Beispiel in Form von Störungen der Eizellreifung zeigen.

Erhöhtes Prolaktin

Happa, happa

Prolaktin ist ein Hormon, das normalerweise die Milchbildung bei stillenden Frauen fördert. Vielleicht hast du auch gewusst, dass Frauen während der Stillzeit eher nicht schwanger werden. Das liegt am Prolaktin, denn es hemmt die Eizellreifung.

Aber auch Stress kann eine erhöhte Ausschüttung von Prolaktin bewirken. Das führt dann häufig zu einer verlängerten Eizellreifungsphase. Leider ist es nicht so leicht, einen hohen Prolaktin Spiegel zu diagnostizieren: Dieses Hormon wird nicht kontinuierlich abgegeben sondern teilweise können z.B. in der Nacht Prolaktin Spitzen entstehen, die tagsüber nicht mehr im Blut nachweisbar sind.

Kortison und Kinderwunsch

Ein weiteres Problem von Dauerstress und sympathikotoner Anspannung ist eine erhöhte Ausschüttung von Kortison aus den Nebennierenrinden. Das Kortison wirkt auch auf das Immunsystem und kann über diese Schiene das Schwanger werden erschweren. Immunologische Ursachen für eine Kinderlosigkeit sind nicht immer leicht zu diagnostizieren und schwer zu behandeln.

Entspannung – ein Lösungsansatz zur Erfüllung des Kinderwunsches

„Entspann dich doch mal“ – das hat sicher jeder von euch schon mal gehört. Das ist nicht so leicht – haben wir doch keinen Knopf „Anspannung an/Anspannung aus“.

Aber es gibt Techniken zur nachhaltigen Entspannung! Übungen für den Alltag – regelmäßig durchgeführt – können hier sehr gut funktionieren um eine Umstimmung zu erreichen. Oder die Tiefenentspannung in der Hypnose, auch hier kommen die meisten Menschen wirklich gut runter.

Regelmäßig zum Beispiel autogenes Training Meditationen oder Qi Gong-Übungen zu machen kann auch Wunder wirken! Such dir etwas aus, was dir gefällt! Du musst es auch mögen! In meinem Kurs „Psyche & Entspannung“ habe ich einige Übungen und Hypnosen für dich zusammen gestellt, die dir sicherlich helfen können!

Dein Traum soll endlich Wirklichkeit werden?